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Was ist anders – und warum?
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Gut, jetzt haben wir darüber gesprochen, dass es neue Übungen gibt, welche in den bisherigen Hundesportarten noch nicht abverlangt wurden, aber das tatsächlich Neue und Reizvolle ist die Tatsache, dass es kein Prüfungsschema gibt! Bei anderen Sparten gibt es ein vorgeschriebenes Laufmuster, welches Hund und Hundeführer zu absolvieren haben. Schnell führt das zu einer Prüfungslähmung oder aber zu Aufmerksamkeitsverlust. Beim Obedience gibt es so etwas nicht. Bei jeder Prüfung denkt sich der Ringsteward und/oder Leistungsrichter einen neuen Weg aus. Es gibt zwar Übungen, welche auch klar benannt sind und vorkommen müssen, aber eben keine Reihenfolge. Der Vorteil liegt auf der Hand. Der Hund muss tatsächlich immer voll aufmerksam sein und den Hundeführer hören wollen, da er niemals erahnen kann, welche Übung als nächstes von ihm verlangt wird. Viele Hunde neigen im bekannten Schema dazu, sich bereits vor der Sitz–Übung einfach nach hinten fallen zu lassen, da sie wissen, dass sie gleich das Hörzeichen "Sitz" bekommen. Genau dass kann im Obedience niemals passieren. |
| Der Vorteil für den Hundeführer ist der, dass man sich keine Wege einprägen muss, da man jeden Winkel, jede Wendung und auch alle Tempiwechsel angesagt bekommt. Wer sich nichts merken muss, kann auch nichts vergessen! | |
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