Vielseitigkeitsprüfung Gebrauchshund - Schutzdienst

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Gerade zu dieser Disziplin des Vielseitigkeitssports gibt es viele Meinungen und zum Teil kontro­verse Diskussionen. Deshalb gleich eines zum Anfang: In unserem Verein wird der Schutzdienst ausschließlich aus sportlichem Interesse betrieben.

Unsere Hundeführer und Hunde wollen und sollen hier für die Teilnahme an einer sportlichen Prüfung ausgebildet werden - in keinem Fall werden die Hunde "scharf" gemacht. Wer dennoch mit solchen Ambitionen zu uns kommt, wird schnell feststellen, dass er bei uns an der falschen Adresse ist.

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Sollte ein Hund im Verlauf unserer Ausbildung Aggressionsverhalten gegenüber Menschen zeigen, würde die weitere Ausbildung unverzüglich abgebrochen und unmittelbar mit Gegenkonditionierung begonnen, dieser Fall ist seit Bestehen des Vereins allerdings nicht vorgekommen. Das sollte für unser verantwortungs­bewusstes Training sprechen, schließlich bilden wir hier Familien- und Sporthunde aus.

Die Ausbildung von Diensthunden verläuft nach einem anderen Reglement, muss aber den diensthundehaltenden Behörden wie Polizei oder Bundeswehr vorbehalten bleiben. Hier ist der Diensthund die Lebensversicherung für seinen Diensthundeführer.

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Neben dem Einsatz bei der Jagd wurde der Hund seit seiner Domes­tizierung als Beschützer und Bewacher des Menschen eingesetzt. Sich für das Rudel im Rahmen seiner Möglichkeiten einzusetzen, lernen Welpen schon von ihrer Mutter.

Im Rahmen des Schutzdienstes wird unter anderem dieser "Schutzinstinkt" genutzt und in ein sportliches Regularium eingebunden.

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Für diese Art von Sport ist das Wesen des Hundes entscheidend: Ausge­glichen­heit, absoluter Gehorsam und Nervenstärke sind unabding­bare Voraussetzung dafür, dass der Hund die geforderte Triebstärke, das nötige Selbstbewusstsein und die sichere Unterordnung zeigen kann, die nötig ist, um eine Prüfung zu bestehen.

Ein Hund, der nicht in der Hand des Hundeführers steht, kann die Prüfung nicht erfolgreich absolvieren!

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Für den Erfolg eines gut veranlagten Hundes in dieser Disziplin ist die sachgerechte und tierpsycho­logisch richtige Ausbildung unter vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen Hundeführer, Ausbilder und Schutzdiensthelfer ausschlaggebend.

Viel Geduld und Mühe ist nötig, bis der Hund die geforderten Übungen von der "Streife (Suche) nach dem Scheintäter" bis zum "Transport (Abführen) des Scheintäters" zum Leistungsrichter beherrscht.

Eine intensive fachliche Aus- und Weiterbildung unserer Ausbildungswarte, Trainer und Schutz­dienst­helfer zur Qualitätssicherung ist bei uns Programm. Nicht zuletzt, um Teile der in dieser Sparte über Jahrzehnte eingelaufenen Wege zu verlassen.

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Bei unserer Vielseitigkeitsausbildung versuchen wir, bei aggressionsloser und zwang­armer Methode das dem Wesen nach natürliche, überdies meist spielerische Beute- und später das Wehrverhalten zu kanalisieren, um so belastbare Prüfungsergebnisse vorweisen zu können.

Gerade deshalb muss immer wieder betont werden, dass lediglich gut im Gehor­sam stehende Hunde mit ausgeglichenem Wesen eine Vielseitig­keits­ausbildung erhalten. Nur so wird sich der sorgfältig im Schutzdienst ausgebildete Hund in jeder auf ihn zukommenden Situation angemessen verhalten - ganz im Gegensatz zu dem unausgebildeten Hund, der in seinem Verhalten nicht einschätzbar ist.

Merke also: Ausbildung wirkt Fehlverhalten entgegen!

Weitere Informationen erhalten Sie von unseren VPG-Trainern, die Kontaktdaten finden sich hier.